Einmal im Semester veranstaltet ELSA Greifswald den beliebten Vortrag "Hausarbeiten schreiben... aber wie?", welche sich gerade an neue Studenten richtet die sich zum ersten Mal mit dem Thema Hausarbeit auseinander setzen müssen. Aber was ist das eigentlich und was bringt mir der Vortrag?
Neben den Klausuren bilden die Hausarbeiten im juristischem Studium einen wesentlichen Schwerpunkt der jährlichen Leistungskontrollen auf dem Weg ins Examen. Anders als die Klausuren sind Hausarbeiten jedoch, sind die Hausarbeiten wissenschaftliche Abhandlungen. Diese zeichnen sich neben dem obligatorischen Sachverhaltsverständnis und gutachterlicher Schreibweise besonders durch komplizierte Problemstellungen im Sachverhalt aus, welche in der Folge tiefergehend und ausführlich bearbeitet werden müssen. Die angesetzten Bearbeitungszeiten von 4-8 Wochen zeigen bereits, dass eine Hausarbeit nicht einfach von der Hand geschrieben wird.
Wer viele "Punkte" erreichen will, verbringt also viel Zeit mit Recherche (und muss dies i.d.R. auch wohl), um die letzten juristischen Feinheiten im Sachverhalt aufzuspüren, in der Arbeit zu verorten und auszuformulieren, um am Ende das Ziel zu erreichen: Eine wissenschaftliche Arbeit auf dem Gebiet der Rechtswissenschaften.
Leider kommt es häufig vor das, aus wissenschaftlicher Sicht, exzellente Arbeiten hohe Punktabzüge erfahren, weil sie den Normen und Standards einer schriftlichen Arbeit nicht genügen. Die Missachtung dieser (lästig-klingenden) Formalia ist allerdings nicht zu empfehlen, wenn man tatsächlich ein Ziel jenseits der 15 Punkte anpeilt. Andererseits können gerade diese (eventuell fehlenden) Punkte das Zünglein an der Waage zwischen bestehen und nicht-bestehen sein.
Ein Einhaltung der Formalia ist daher jedem ans Herz zu legen. Aber auch hier erwarten einem viele Tücken. Und diese stecken bekanntlich im Detail. Damit ihr euch um diese Dinge kaum Gedanken machen müsst und den Schwerpunkt eurer gedanklichen Leistung auf inhaltliche Fragen legen könnt, zeigt der ELSA-Greifswald Hausarbeiten-Vortrag euch, wie ihr richtig eure Hausarbeit aufbaut. Insbesondere wird euch vermittelt:
Herangehensweise
Aufbau
Struktur und Gliederung
Sprache
Fußnoten, Seitenzahlen, Zitierreglen
wissenschaftliche Recherche
Wer darüber hinausgehend noch weitere Fragen, wird diese im Anschluss an den Vortrag stellen können. Neben einer erfahrenen Dozentin sind auch viele ELSAner aus höheren Semestern vor Ort, die aus ihren Erfahrungen eure Fragen beantworten werden.
Der nächste Vortrag findet statt:
Datum: 18.01.2012
Uhrzeit: 20:00 Uhr
Ort/Raum: HS 5 (Audimax), Rubenowstraße 3
Dozent/In: Dipl. jur. Nadine Lindow
Habt ihr Fragen? Dann schreibt uns eine Mail, ruft uns an oder kommt einfach bei uns im Büro vorbei.
Nadine Lindow ist seit Juli 2009 wissenschaftliche Mittarbeiterin am Lehrstuhl von Prof. Dr. Michael Rodi (Lehrstuhl für Öffentliches Recht, Finanz- und Steuerrecht). Darüber hinaus betreut Sie Kolloquien im Bereich des öffentlichen Rechts I und II (Grundrechte, Verwaltungsrechte, Staatsorganisationrecht).
Weitere Informationen zu Nadine Lindow findet ihr
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