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Die Qual der Wahl - Universitärer Schwerpunktbereich

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Die Vorstellung der universitären Schwerpunktbereiche gehört zum festen Repertoire von ELSA-Greifswald e.V....

Die Prüfung im universitären Schwerpunktbereich bildet einen nicht zu unterschätzenden Teil der Examensnote am Ende des juristischen Studiums. Etwa ein Drittel der für die späteren Berufsaussichten wichtigen Endnote wird durch die Prüfungsleistungen im Schwerpunkt beherrscht. Als Prüfungsleistungen zu erbringen sind eine 5-stündige Klausur, eine Seminararbeit und die Verteidigung derselben.
Die Wahl des richtigen Schwerpunktbereichs ist deshalb nicht nur eine Lappalie, sondern kann sich wesentlich auf die ganze berufliche Zukunft auswirken. Leider kann man sich als Anfänger in der Jurisprudenz oft nichts oder nur wenig unter Titeln wie Europarecht und Rechtsvergleichung, Gesundheits- und Medizinrecht oder Kriminologie vorstellen. Die abstrakte Betrachtung der Materie wirkt meist unzureichend erhellend, sodass man erst in Mitten des Studiums weiß, worauf man sich wirklich einstellen muss. Um Licht ins Dunkel zu bringen, ist es ELSA Greifswald ein Anliegen alljährlich eine Informationsveranstaltung zu den Schwerpunktbereichen zu organisieren. Am 17. Januar folgten aus diesem Grund über 130 Studentinnen und Studenten der Einladung in den vollbesetzten Hörsaal.

Gemeinsam mit den jeweiligen Professoren konnten alle Interessierten einen aufschlussreichen Abend mit Fokus auf die universitären Schwerpunkte erleben. Innerhalb von zwei Stunden wurde im Schnelldurchlauf jeder der sechs an der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald angebotenen Schwerpunktbereiche vorgestellt. Nachdem die Professoren einen kurzen zirka 20-minütigen Einblick in Thematik und Materie abgaben, hatte jeder die Möglichkeit noch Fragen zu stellen. Diese bezogen sich meist auf den organisatorischen Ablauf, sowie den tiefergehenden konkreten Inhalt. Dabei wurde besonders darauf hingewiesen, den Schwerpunkt nicht nach Lehrpersonal, sondern nach persönlichen Präferenzen zu wählen.
Die Organisation einer solchen Veranstaltung gestaltet sich auf Grund der hohen Personenzahl zum Teil vor allem bei der Terminfindung schwierig, da mehrere Bereiche durch mehrere Professoren und wissenschaftliche Mitarbeiter repräsentiert werden. Deswegen ist es umso erfreulicher, dass die Veranstaltung kontinuierlich jedes Jahr stattfinden kann. Auch im kommenden Jahr steht sie auf der Agenda.


Diesen Artikel gibt es zum Nachlesen auch in der JuS 4/2018

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