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EDMC - ELSA Deutschland Moot Court

Der ELSA Deutschland Moot Court (EDMC) ist die größte zivilrechtliche deutschsprachige Moot Court Competition. Bereits seit 1993 findet er statt und bietet seitdem Jurastudenten die Chance die Theorie in die Praxis umzusetzen und sich als Akteur vor Gericht auszuprobieren und das unter weitgehend realen Bedingungen.

Er wird jährlich in drei Runden ausgetragen - Lokalentscheid, Regionalentscheid und Bundesentscheid. Das Finale findet traditionell vor dem Bundesgerichtshof in Karlsruhe statt, mit BGH-Richtern und Anwälten als Juroren. Dieses aus drei Juristen bestehende Jurorenteam stellt auch gleichzeitig die Richterbank dar. 

Teilnehmen können alle Jurastudenten, die das erste Staatsexamen noch nicht abgeschlossen haben. Empfehlenswert ist es den Kleinen Schein im Zivilrecht bereits zu haben, um das nötige Grundwissen vorweisen zu können. Als großer Vorteil im Vergleich zu anderen Moot Courts ist zu sehen, dass die Vorbereitungsphase für die jeweilige Runde nur ca. 2 Wochen in Anspruch nimmt, und nicht ein ganzes Semester. Man tritt als Zweierteam an und arbeitet zusammen als Anwälte des Klägers oder des Beklagten.

Die Lokalentscheide werden jährlich von den lokalen Fakultätsgruppen im Wintersemester ausgerichtet und nehmen eine Dauer von ca. 5 Wochen in Anspruch.

Welches Team den Lokalentscheid gewinnt, zieht zum Regionalentscheid Nord oder Süd. Greifswald würde beispielsweise zum Nordentscheid fahren. Den Regionalentscheid richtet eine Fakultätsgruppe aus, die sich dazu im Voraus bereiterklärt hat.

Wer dann auch den Regionalentscheid für sich entscheidet, bekommt dann, vielleicht das einzige Mal in seinem Leben, die Chance in den heiligen Hallen des BGH selbst als Verhandelnder aufzutreten. Das Finale findet im Juli statt und wird von ELSA-Deutschland e.V. organisiert.

Mehr Infos gibt es hier.